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Therapeutisches Klettern für Kinder und Jugendliche

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Kinder mit Auffälligkeiten im Bereich der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung, mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwächen zeigen häufig eine ambivalente Beziehung  zum Schwerkraftfeld aber auch zur Ausdrucksfähigkeit ihrer Gefühle. Im Alltag versuchen sie ihre Defizite  zu überspielen, ihr „Anders sein“ zu verstecken, in dem sie Herausforderungen in dieser Richtung vermeiden oder sich durch unkontrolliertes und impulsives Verhalten z.B. als „Clowns“ in Szene setzen. Und obwohl viele dieser Kinder einen stark ausgeprägten Bewegungs- und Erkundungsdrang haben und sie grosses Interesse fürs Klettern zeigen, machen sie in den Grossgruppen der normalen Sportvereine oft frustrierende Erfahrungen.  Ihr Verhalten wird als störend empfunden weil es ihnen schwer fällt, sich in der Menge zu konzentrieren, sich auf viele Kinder einzulassen und sich in diesem Umfeld aufs Klettern zu fokussieren.  

Das therapeutische Klettern alleine oder in der Kleingruppe (2 -4 Kinder) bietet diesen Kindern einen Rahmen, in dem sie durch positive Erfahrungen selbständig und ohne Leistungsdruck  Freude und Spass an der Bewegung in der Vertikalen erleben. In dieser motivierten Grundeinstellung entdecken sie ihre Fähigkeiten und Ressourcen, erforschen ihre Grenzen und lernen mit Ängsten umzugehen.  Das gegenseitige Sichern und Gesichert werden stärkt ihr Verantwortungsbewusstsein und das Vertrauen, zu halten und gehalten zu werden.
Für viele Kinder wird das Klettern so zu einer geliebten Beschäftigung, auf die sie sich von Woche zu Woche freuen und von der sie auch andern Kindern gerne erzählen. 
 

Warum klettern?
Klettern übt auf sehr viele Kinder und Jugendliche eine grosse Faszination aus. Ob sie auf Bäume oder Felsblöcke, auf Klettergerüste oder an einer Kletterwand hochsteigen, dem Erkunden der  Bewegung in der Vertikalen und der Auseinandersetzung mit der Schwerkraft liegt ein hoher Selbst – Antrieb (intrinsische Motivation) zugrunde.

Das therapeutische Klettern ist eine Methode, um das bewusste  Erkunden und Erforschen in der Vertikalen zu erleben.
​Mit der Zeit entsteht eine Sicherheit, die sich auf das Bewegungsverhalten, auf die Wahrnehmung aber auch auf das Selbsbewusstsein eines Kindes auswirkt.
Beim therapeutischen Klettern geht es weniger um den sportlichen Effekt des Trainings, sondern um verschiedene therapeutische und rehabilitative Ansätze: Im Bereich der Motorik gehören dazu die Entdeckung von neuen koordinativen Fähigkeiten, um sich in der Vertikalen zu bewegen. Gleichzeitig wird die Fein- und Grobmotorik, Kraft, Ausdauer, sowie Reaktion und Belastbarkeit gefördert. 
Beim Schaukeln stehen Gleichgewicht und sich Zentrieren im Fokus. Der sozioemotionale Bereich wie Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Selbsteinschätzung wird im Zusammensein mit einem gleichaltrigen Klettergspänli angesprochen und gestärkt. Geistige Fähigkeiten  werden durch das Definieren eines Ziels, Handlungsplanung, Gedächtnis, Konzentration und das Erstellen von Problemlösungsstrategien verbessert.


 

Atem- und Körpertherapie | Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung
​Christina Truninger Scheel | Familienzentrum | Reichsgasse 25 | 7000 Chur
Krankenkassenanerkannt
​079 393 38 65 | 
[email protected] | 
www.atemundkoerpertherapie.ch
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